Annamalt?!

„Eingestandenermaßen ist die Kunst eine Waffe. Eingestandenermaßen ist ein Holzhammer eine Waffe.
Nach Aristoteles folgt hieraus nicht, dass die Kunst ein Holzhammer sein müsse...
Eher folgt, dass die Kunst eine um so bessere Waffe sei, je bessere Kunst sie ist.“
Peter Hacks

In ihren frühen Jahren prägte ausgiebiges Reisen (u.A. durch Nepal, Kambotscha, Vietnam, Indien, Kenia, China) die künstlerische Arbeit von Annamalt. Expressive, teils abstrakte Reisebilder erzählen von spannenden Erlebnissen und Eindrücken.

Ende der 90iger entsteht der örtliche Mittelpunkt ihres Schaffens: Zusammen mit ihrem Lebensgefährten Edward Naujok legen sie den künstlerischen Grundstein des "Künstlerhaus Föhren". Nach dem "Kunstfreiheit-Urteil" im Juli 1997 wächst das Gesamtkunstwerk (jetzt ungebremst) über die folgenden Jahrzehnte stetig weiter an (die ganze Geschichte finden Sie hier).

Ab 2003 wendet sie sich thematisch und malerisch ihrem Herzensthema "Krieg und Gesellschaft" zu und folgt diesem Gedanken bis heute mit unzähligen Gemälden, Installationen und Projekten.

2014 erhalten Annamalt und Edward Naujok für ihr künstlerisches Schaffen den Rheinland-Pfälzischen Friedenspreis.


Ab dem Jahr 2018, nach dem Tod ihres Lebensgefährten und Kunstpartners Edward Naujok, entstehen eine ganze Reihe autobiografischer Gemälde zu dem Themenfeld "Kunst, Liebe und Tod". In diesen richtet Annamalt den Blick nach innen und bis weit in ihre Kindheit zurück.

2022 wird das 25jährige Jubiläum des "Kunstfreiheit-Urteils" mit verschiedenen Ausstellungen, Lesungen und Events unter dem Motto "Die Farben sind frei!" gefeiert.

Annamalt lebt und arbeitet im "Künstlerhaus Föhren" 

Annamalt mit der Fotografin Ria Hansen

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